Workshop

DIE ORGANISATION DES SCHLARAFFENLANDS

WIE WIR UNS EINEN GRÜNEN SOZIALISMUS VORSTELLEN

Obwohl regelmäßig Unmengen an Nahrungsmitteln vergeudet werden, hungern immer noch über eine Milliarde Menschen weltweit. Unvorstellbar viele Mitmenschen können sich weder das tägliche Stück Brot kaufen, noch haben sie Land, um es selbst anzubauen. 

Während die etablierten Parteien täglich daran arbeiten, uns gegeneinander auszuspielen, klafft die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. Das spiegelt sich auch beim Verbrauch von Lebensmitteln, Landfläche und Energie wider. Während es vielen am Nötigsten fehlt, können andere sinnlos Ressourcen vergeuden: Waren werden zig mal quer über die Ozeane verschifft, bevor sie uns erreichen, nur damit die Profite einiger weniger noch weiter steigen können. Dabei bleiben immer mehr Menschen auf der Strecke – das zeigt sich auch beim Klimawandel.

Die Temperaturen in den Stadtzentren schießen in die Höhe. Und während es sich einige Leute richten können, die in einer Villa mit Garten und Pool am Stadtrand wohnen und in der klimatisierten Limousine bis ins Büro fahren, fordert die sommerliche Hitze unter Arbeitenden und Armen auch hierzulande schon Todesopfer. Diejenigen, auf deren Konto der Klimakollaps geht, werden ihn nicht ausbaden müssen. 

Wie kann eine Wirtschaft und Produktionsweise aussehen, in der nicht nur einige Vermögende entscheiden, was auf welche Art und Weise produziert wird? Wie können wir unnötige Verschwendung vermeiden und eine Welt gestalten, die eine Lebensgrundlage für alle Menschen bietet – und das nicht nur für wenige Jahrzehnte, bis die Klimakrise damit Schluss macht?