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Tag der Befreiung von Auschwitz:

Junge Linke putzen Steine der Erinnerung

Utl: Die Jungen Linken Neubau fordern eine lebendige Gedenkkultur im Bezirk

Am 27. Jänner jährt sich die Befreiung von Auschwitz zum 74. Mal. Das nahmen die Jungen Linken Neubau zum Anlass um zahlreiche Steine der Erinnerung im Bezirk zu reinigen und sich mit der Geschichte der Neubauer Opfer der Shoa auseinanderzusetzen.
“Um die Gegenwart zu verstehen und zu verbessern, müssen wir uns auch mit unserer Vergangenheit auseinandersetzen. Die Steine der Erinnerung sind ein wichtiges Projekt, die einen wertvollen Beitrag leisten um dieses dunkle Kapitel der Geschichte aufzuarbeiten”, so Serafin Fellinger, Sprecher der Jungen Linken Neubau. Am Neubau wurden in den letzten Jahren fast 60 verschiedene Steine der Erinnerung verlegt. Die Gedenktafeln in Größe von Pflastersteinen sollen an Opfer des Nationalsozialismus erinnern und werden vor der letzten Wohnadresse oder Wirkungsstätte des Opfers verlegt.
Die Reinigungsaktion verbinden die AktivistInnen auch mit einer Forderung: “Es braucht eine lebendige Erinnerungspolitik überall – auch an unseren Schulen”, fordert Fellinger. So setzen sich die Jungen Linken ein für neue Lehr- und Lernmaterialien, die eine Auseinandersetzung mit den Verbrechen der Shoa ermöglichen. Auch fordert die Gruppe, dass Gedenkarbeit in Gedenkstätten auch als Zivildienst anrechenbar ist. “Wir wollen uns für eine Welt einsetzen, in der Auschwitz nicht mehr möglich ist”, so Fellinger abschließend.

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Rückfragehinweis:
Serafin Fellinger
+43 680 2017699
serafin.fellinger@jungelinke.at
www.jungelinke.at

Bildanhang: AktivistInnen der Jungen Linken Neubau beim Reinigen des Erinnerungssteins in der Lindengasse (Kilian Schenk, Doris Glaser, Jonathan Herkommer, v.l.n.r.)
Bildunterschrift: Die Jungen Linken Neubau reinigten Erinnerungssteine am Neubau und fordern echte Gedenkpolitik.

Bildrechte: Junge Linke/Petrik