fbpx

Zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen fordern die Jungen Linken mehr Schutz für Frauen vor häuslicher Gewalt

Zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen haben die Jungen Linken in über 20 Bezirken mit Aktionen auf häusliche Gewalt aufmerksam gemacht. „In Österreich ist das eigene Zuhause der gefährlichste Ort für Frauen. Hier gibt es die höchste Frauenmordrate in ganz Europa”, sagt Julia Prassl, Sprecherin der Jungen Linken Wien. Über 80 Prozent aller Gewalttaten gegen Frauen werden in der eigenen Familie und im nahen Umfeld begangen.

Die alarmierenden Zahlen sind seit Jahren bekannt, aber die politischen Parteien kehren das Problem unter den Teppich, kritisieren die Jungen Linken. Mit der Ratifizierung der Istanbul-Konvention des Europarates 2013 hat sich Österreich verpflichtet, ausreichend Plätze in Frauenhäusern zu schaffen. Dennoch fehlen derzeit bundesweit über 100 Plätze in Frauenhäusern. “Die Untätigkeit der Politik tötet. Jede Frau verdient ein Zuhause, in dem sie ohne Angst leben kann”, sagt Tobias Schweiger, Bundessprecher der Jungen Linken. 

Zur Vorbeugung von Gewalt müsse man früher ansetzen, so die Jungen Linken: Workshops in Schulen zu Geschlechterbildern und gewaltfreier Konfliktlösung müssen fest im Lehrplan verankert werden. Es braucht mehr Geld für Frauenhäuser und einen flächendeckenden Ausbau von Männerberatungsstellen – in der Stadt wie am Land. 

Informationen und Hilfe
Frauen, die von Gewalt erfahren, können rund um die Uhr kostenlos, anonym und vertraulich bei der österreichischen Frauenhelpline anrufen: 0800 222 555

Bild zur freien redaktionellen Verwendung.
Bildrechte: Junge Linke/Kohlberger
Bildunterschrift: Julia Prassl und Tobias Schweiger (Junge Linke) fordern mehr Geld für Frauenhäuser, um Frauen vor Gewalt zu schützen.

Rückfragehinweis: 
Max Veulliet 
0681 1040 5230
max.veulliet@jungelinke.at
jungelinke.at

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp