Presse

Junge Linke protestieren gegen 13A-Teilung

Die Jungen Linken Neubau schlagen die Wiedereinführung einer 13er Bim vor.

Seit einigen Wochen deutet immer mehr darauf hin, dass die Strecke des 13A künftig geteilt wird: in 13A, Hauptbahnhof bis Mariahilfer Straße, und 13B, Alser Straße Richtung Neubau. Alles andere als erfreut zeigen sich darüber die Jungen Linken Neubau: “Weil sich der Grüne Bezirksvorsteher hinter die Geschäftseigentümer in der Neubaugasse stellt, anstatt an die Seite der Bewohnerinnen und Bewohner, müssten von nun an über 20.000 Personen pro Tag mühselig umsteigen. Das ganze Chaos um die Busteilung schadet allen Bewohnerinnen und Bewohnern”, kritisiert Serafin Fellinger, Bezirkssprecher der Jungen Linken Neubau.

 Die Stadt Wien hat zur am stärksten frequentierten Buslinie bereits vor mehreren Jahren eine große Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Als vernünftigste und innovativste Lösung für die viel genutzte Strecke stellte sich die Einführung einer Straßenbahnlinie heraus. Dennoch wurde am überfüllten und langsamen Bussystem festgehalten.

 Die Jungen Linken wünschen sich eine vernünftige Verkehrspolitik, von der alle etwas haben. Bei einer Aktion am Dienstag präsentierten die Jungen Linken ihren Vorschlag, den 13A durch eine Straßenbahnlinie 13 zu ersetzen. Die 13er Bim fuhr bereits bis in die 60er Jahre auf dieser Strecke. “Mit der Einführung einer 13er Bim würde sich die Politik klar auf die Seite der Bewohnerinnen und Bewohner stellen”, so Fellinger. “Wir wollen keine Schikanen für Öffi-NutzerInnen, sondern Mobilität für alle”, lautet der abschließende Appell der Jungen Linken an die zuständige Stadträtin.

***

Rückfragehinweis:
Serafin Fellinger
+43 680 2017699
presse@jungelinke.at
www.jungelinke.at

***

Bildanhang: Serafin Fellinger (23) und Flora Petrik (23) protestieren in der Neubaugasse
Bildunterschrift: Die Jungen Linken wünschen sich eine 13er Bim für Neubau
Bildrechte: Junge Linke / Veulliet