Voranschlag 2020

Budget zu den geplanten Projekten der Geschäftsbereiche

Voranschlag 2020
Am 4. Bundesausschuss der Jungen Linken 2019 werden die kommenden Projekte der Geschäftsbereiche Öffentlichkeitsarbeit, Bildungsarbeit und Organisationsentwicklung vorgestellt und besprochen. Der vorliegende Budgetvoranschlag dient zur finanziellen Einschätzung der geplanten Projekte für 2020.

Linke Spendenkultur schaffen und unabhängig werden
Als Linke können wir nur schlagkräftig sein, wenn wir uns nicht, wie andere Parteien oder Jugendorganisationen, von Förderungen abhängig machen. Wir brauchen eine linke Spendenkultur, an der wir kommendes Jahr weiter arbeiten müssen. Einen großen Schritt dahin haben wir bereits getan: wir finanzieren unsere Veranstaltungen größtenteils kostendeckend selbst – jeder Mitgliedsbeitrag und jede Fördermitgliedschaft fließt also in unsere lokale Arbeit, die Flyer, die wir für den nächsten Aktionstag drucken oder die Aufrechterhaltung eder Verwaltungsstruktur unseres Verbands.

Die Interessen der Menschen organisieren
2019 kam anders als erwartet: Aufgrund des Ibiza-Skandals und der vorgezogenen Neuwahlen haben wir mehr Diskussions- und Bildungsveranstaltungen organisiert und sogar kurzfristig einen zusätzlichen Bundesausschuss eingeschoben. Kommendes Jahr wollen wir also unser Vorhaben nachholen, und verstärkt öffentlich sichtbar werden und die Interessen derer organisieren, die von der Politik enttäuscht sind. Und das braucht es auch: Eine künftige Schwarz-Grüne Bundesregierung wird sich gekonnt zu inszenieren wissen, aber dennoch ordentlich an der Daumenschraube drehen und geplante Sozialkürzungen fortführen. Wir wollen sie von links dafür kritisieren.

Wir entwickeln uns weiter
Um als Linke Erfolg zu haben, müssen wir Tag für Tag auch an uns selbst arbeiten, aus unseren eigenen Fehlern lernen und besser werden. Hier möchten wir ansetzen, unsere Strukturen und Prozesse durchleuchten, Wissen vermitteln und dazu Projekte organisieren, um unsere Organisation weiterzuentwickeln.

– beschlossen am 4. Bundesausschuss, 26.10.2019 in Wien