Ich darf mich kurz vorstellen…
Mein Name ist Tobias Kohlberger, ich bin 24 Jahre alt und studiere derzeit Betriebswirtschaft an der Universität Wien. Zudem arbeite ich im Büro einer NGO, die Auslandsfreiwilligendienste organisiert. Ich bin schon eine ganze Weile politisch aktiv: das erste Mal war, als ich 2011 zu einer Ortsgruppe von Amnesty International in Vöcklabruck gekommen bin. Seit 2018 bin ich bei den Jungen Linken dabei, bin in der Bezirksgruppe Wien-Margareten aktiv und bringe mich als weiteres Vorstandsmitglied und Finanzreferent im Büro ein, sowie in den Geschäftsbereichen Öffentlichkeitsarbeit und Organisationsentwicklung.

Meine Erfahrungen…
Als Linke müssen wir uns Vertrauen schaffen und zeigen, dass Veränderung möglich ist und wir einen Unterschied machen können. Umso mehr freue ich mich, zu den Gemeinderatswahlen in Salzburg beigetragen und für uns Junge Linke einen Raum für Erfahrungen im Wahlkampf zugänglich gemacht haben zu können, aber auch einen Ort, an dem wir solche Unterschiede schon jetzt konkret spürbar machen können. Ich schöpfe viel Energie aus Projekten wie etwa auch der Linken Sommerwerkstatt, wo Junge Linke aus ganz Österreich zusammenkommen und sich gemeinsam die Frage stellen, wie wir lernen können, so eine Veränderung voranzutreiben. All das hat auf den ersten Blick wenig mit Finanzen zu tun. Um die Orte und Erfahrungen als Junge Linke möglich zu machen, brauchen wir aber Geld, das wir uns gemeinsam organisieren.

Ich kandidiere, weil…
Wenn ich an die Zukunft denke, fürchte ich mich davor tagein tagaus einen Job zu machen, der nur darauf ausgerichtet ist, Unternehmen ein Stück mehr Profite zu erwirtschaften, aber weder Sinn noch Nutzen für unsere Gesellschaft stiftet. Im Kapitalismus ist das leider mehr die Regel als die Ausnahme: Unsere Gesellschaft ist voll von nutzlosen Tätigkeiten, die einigen Aktionären ein Stück mehr Dividenden schaffen – unsere Fähigkeiten wirklich nützlich einzusetzen, dazu kommen wir hier aber nur selten. Das zu ändern, braucht es eine starke Linke.

Die Leerstelle, die es hier nicht nur in Österreich gibt, zu nutzen und den Aufbau einer starken Linken voranzutreiben, auch wenn wir scheitern können, daran möchte ich mitarbeiten. Daher möchte ich ein letztes Mal als Finanzreferent im Bundesvorstand der Jungen Linken kandidieren.

Das kann ich besonders gut…
Für die Arbeit mit Finanzen bringe ich schon einige Jahre an Erfahrung mit und habe in den letzten Jahren ein Bauchgefühl dafür entwickelt, wie viel wir ausgeben dürfen, ohne in Schwierigkeiten zu kommen. Ich möchte helfen, die Jungen Linken in meinem letzten Jahr im Bundesvorstand auf längerfristig noch etwas stabilere finanzielle Beine zu stellen und besonders intensiv mit den Landesorganisationen und Bezirken dabei zusammenzuarbeiten. 

Einen Großteil unserer Tätigkeiten finanzieren wir als Junge Linke schon selbst, aber um kurzfristig große Projekte organisieren zu können und noch mehr Leute zu erreichen, brauchen wir Unterstützung von noch einigen potentiellen Fördermitgliedern. Um die zu finden und zu betreuen, möchte ich mich dieses Jahr in den Bundesvorstand einbringen.

Slogan
“Eine finanzielle Stimme im Bundesvorstand, damit unsere Fördermitglieder auch nach der Wahl nicht untergehen”