Ich darf mich kurz vorstellen…
Ich heiße Tanja, bin 21 Jahre alt, komme ursprünglich aus Graz, wohne aber seit drei Jahren in Wien. Zurzeit studiere ich Volkswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität. Mit 15 Jahren bin ich politisch aktiv geworden und seit der Gründung von Junge Linke im Jahr 2018 im Bundesvorstand. Ich durfte mich seither in vielen Bereichen und Projekten ausprobieren, unter anderem in der Bildungsarbeit, bei den Finanzen und in der Organisation von Großveranstaltungen. Neben meinem Studium und politischem Dasein verwende ich meine verbleibende Zeit noch für die Arbeit in einem Pharmaunternehmen, meiner großen Leidenschaft dem Tanzen, dem Erlernen von Sprachen und (soweit es weltweite Pandemien zulassen) dem Reisen.

Meine Erfahrungen…
Als Linke müssen wir erfolgreich sein. Aber was heißt das? Für mich heißt das an Projekten zu arbeiten, die Leute erreichen und für eine starke Linke mobilisieren können. Aber nicht nur das: Auch ich selbst möchte bei der Arbeit an den Projekten wachsen, daraus lernen und als junger Mensch Selbstbewusstsein in meiner politischen Analyse erlangen. Diese Erfahrungen durfte ich in vielerlei Hinsicht schon machen, unter anderem bei der Organisation von Sommerwerkstatt und Summer School. Beide Projekte haben mir gezeigt, wieviel Spaß es macht, junge Menschen durch ein cooles Programm mit inhaltlichen Workshops, aber auch Freizeitaktivitäten von linker Politik zu begeistern. Wir schaffen dadurch Räume, in denen man sich ohne Leistungsdruck mit Inhalten beschäftigen kann und Leute kennenlernt, die politisch gleichgesinnt sind. Neben Workshops und tagespolitischen Debatten, die ich inhaltlich vorbereiten durfte, habe ich als Finanzreferentin ein Jahr lang lernen dürfen, was es braucht, um eine linke Spendenkultur zu entwickeln und wie wichtig es ist, als Verband finanziell auf eigenen Beinen zu stehen. Des Weiteren habe ich ein Faible für die Organisation von bundesweiten Großveranstaltungen, wie eben unter anderem auch diesen Bundeskongress.

Ich kandidiere, weil…
Es gibt eine Leerstelle in Österreich: Nämlich die einer starken Linken. Die große Frage ist, wie wir dorthin kommen. Auf diese Frage habe ich auch keine konkrete Antwort. Denn wir haben kein Vorbild, an dem wir uns orientieren können. Wir müssen unsere eigenen Erfahrungen machen: Welche Missstände gibt es in der Gesellschaft? Wie können wir diese problematisieren? Wie erreichen wir Leute? Wie können wir tatsächlich im Leben der Menschen etwas verändern? Das sind alles Dinge, die wir lernen müssen. Meiner Ansicht nach sind wir auf dem besten Weg dorthin. Dieser Weg ist nicht immer einfach, manchmal auch steinig und schwer. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass Junge Linke der Ort ist, an dem wir die nötigen Erfahrungen machen können, um den Aufbau einer starken Linken voranzutreiben und damit die Leerstelle in Österreich irgendwann zu füllen. Ich möchte diese Erfahrungen gemeinsam mit euch machen und meinen Teil zum Aufbau einer starken Linken beitragen. Deshalb bewerbe ich mich als weiteres Vorstandsmitglied.

Das kann ich besonders gut…
Für die Position als weiteres Vorstandsmitglied bin ich geeignet, weil ich Bock drauf habe. Ich habe Lust mich wie in den letzten Jahren in unterschiedliche Projekte reinzuhauen, dabei ständig über mich hinauszuwachsen und meine bisherigen Erfahrungen einzubringen. Ich würde mich trauen zu behaupten, dass ich ein Händchen für Großveranstaltungen habe und mich auch sehr begeistert an Projekten in der Bildungsarbeit beteilige. Zusätzlich habe ich auch ein paar Skills in Verwaltung und Finanzen auf Lager.

Slogan
“Die Verhältnisse zum Tanzen bringen”