Ich darf mich kurz vorstellen...
Geboren bin ich 2001 und lebe seitdem in Wien. Zurzeit arbeite ich als Zivildiener beim Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes und habe die letzten zwei Semester damit verbracht, Politikwissenschaften auf der Uni Wien zu studieren. Politisch aktiv wurde ich 2015 und bin auch bei den Jungen Linken seit der Gründung dabei. Dort bin ich gerade Bezirksvorstand in der Gruppe Wien-Brigittenau, Teil des Geschäftsbereichs Organisationsentwicklung, sowie Leiter des Geschäftsbereichs Lernnetz.

Meine Erfahrungen…
In den letzten Jahren durfte ich einige spannende Projekte mitorganisieren, bei denen ich unglaublich viele verschiedene Fähigkeiten mitnehmen konnte. So hab ich durch das Mitorganisieren der Aktionstage zum Tag der Befreiung von Auschwitz und zum 1. Mai, sowie der Kampagne zum Lernnetz Erfahrungen mit Öffentlichkeitsarbeit gesammelt. Durch die Mitarbeit an der Linken Sommerwerkstatt 2019 und dem Wiener Landeskongress 2019 habe ich gelernt, was notwendig ist, um Großveranstaltungen erfolgreich auf die Beine zu stellen. Aktuell beschäftigt mich aber am meisten der Aufbau und die Entwicklung vom Lernnetz und die Frage, wie die Linke konkret hilfreich im Leben der Menschen werden und dadurch Vertrauen schaffen kann.

Ich kandidiere, weil…
Eine Welt, in der Ausbeutung der Menschen die Norm ist, wo tagtäglich Menschen auf der Flucht vor Krieg und Hunger sterben, ist keine lebenswerte Welt. Es kann nicht sein, dass wir zwar Nahrung für zwölf Milliarden Menschen produzieren, aber trotzdem zwei Milliarden Menschen hungern müssen. Es kann nicht sein, dass wir allein in Österreich hunderttausende leerstehende Wohnungen haben, aber trotzdem tausende Menschen obdachlos sind. Das sind aber alles strukturelle Probleme, die wir auch so angehen müssen.
Deswegen bin ich froh, Junge Linke gefunden zu haben, eine Organisation aus lauter gescheiten, motivierten Menschen, die auf solch große Fragen Antworten suchen, dabei aber nicht die alltäglichen Probleme übersehen. Denn um als Linke wirksam zu sein und damit auch eine starke linke Partei gründen können, müssen wir auch im Leben der Menschen vertreten sein. 
Genau das haben wir besonders dieses Jahr wieder bewiesen: dass wir das wollen und können. Sei es mit der beständigen Bezirksgruppenarbeit, die wir seit Jahren machen, oder dem neu gegründetem Lernnetz. Da sehe ich ein riesiges Potential, sowohl wirksam zu sein, als auch Menschen zu organisieren und von linken Ideen einer besseren Welt zu überzeugen. Deswegen hab ich mich dazu entschieden, für den Bundesvorstand der Jungen Linken zu kandidieren, um genau diese Projekte weiter voran zu treiben und zu entwickeln.

Das kann ich besonders gut…
Als verlässlich und intensiv arbeitende Person mit der Erfahrung von fünf Jahren politischer Arbeit, mit konkreten Zielen, sowie mit einer Arbeitsstelle, bei der ich auch Zeit für politische Arbeit habe, bin ich überzeugt davon, dass ich gute Arbeit im Bundesvorstand leisten kann. Außerdem glaube ich, dass meine Erfahrung im Organisieren von Veranstaltungen und Aktivitäten, die auch teilweise online funktionieren, wie zum Beispiel dem Online-Spieleabend oder dem Lernnetz, vor allem in der aktuellen Covid-Situation hilfreich ist.

Slogan
Linke Leute lernen lauter