Katja Hufnagl 
kandidiert als weiteres Vorstandsmitglied der Jungen Linken Oberösterreich

Ich bin..
Ich heiße Katja, bin 20 Jahre alt und in Oberösterreich aufgewachsen. Gemeinsam mit meiner Familie wohne ich in Vöcklabruck. Vor ein paar Monaten bin ich von meinem Auslandsjahr in New York nach Hause gekommen. Die Zeit dort durfte ich als Studentin auf einem Liberal Arts College verbringen, an dem mich vor allem ein Soziologie Kurs über ethnische Gruppen in den Vereinigten Staaten begeisterte. Schon während der Zeit in New York wurde mir klar, dass ich in Zukunft meine Stimme nutzen will, um unsere Gesellschaft inklusiver und gerechter aufzubauen.

Meine Erfahrungen
Seit diesem Sommer bin ich auch bei Fridays for Future Linz aktiv. Durch das Netzwerken innerhalb der aktivistischen Organisation, lerne ich Menschen mit demselben Ziel zu organisieren und zu mobilisieren. Durch den politischen Dialog, den Fridays betreibt, konnte ich auch mit politischen Personen aus Linz ins Gespräch treten. Dabei konnte ich mir ein Bild von der Stadtregierung verschaffen, welches mir auch bei der zukünftigen Arbeit bei den Jungen Linken helfen wird. Da ich einige Jahre im Leistungssport als Triathletin aktiv war, lernte ich, alles auf eine Karte zu setzen, um mein Ziel zu erreichen. Ich gewann an Durchhaltevermögen, entwickelte aber auch die Fähigkeit meine Teammitglieder zu motivieren und für sie da zu sein, wenn sie außerhalb des Sports eine Stütze brauchten. Allerdings wurde mir während dieser Zeit klar, dass SportlerInnen nur als erfolgreich gelten, wenn sie ständig abliefern. Ich finde, diese Zeit in meinem Leben spiegelt auch den allgemeinen Leistungsdruck in unserer Gesellschaft wider.

Ich kandidiere weil..
In New York habe ich erkannt, wie durch Diskriminierung ungerechte gesellschaftliche Strukturen erhalten bleiben. Auf Kosten von bestimmten Personengruppen werden andere bevorzugt. Ein System, in dem nur die besten, schnellsten und schönsten Menschen gerecht behandelt werden, ruft nach Veränderung. Davon möchte ich ein Teil sein. Unsere Gesellschaft wird immer bunter, aber die jetzigen Strukturen bewirken, dass aus der Diversität mehr soziale Ungleichheiten entstehen. Mein Ziel für die Zukunft ist es, unterdrückende Systeme zu durchbrechen und gemeinsam eine inklusive Gesellschaft aufzubauen. Als weiteres Mitglied im Landesvorstand der Jungen Linken Oberösterreich dabei zu sein, ermöglicht dies. Ich freue mich nicht nur auf die spannenden Projekte, bei denen ich mitwirken kann, sondern auch Menschen kennenzulernen, die dasselbe Ziel verfolgen.