Ich darf mich kurz vorstellen…
Mein Name ist Alisa, ich bin 23 Jahre alt, studiere Physik und arbeite nebenbei in einem Bagel-Shop. Eigentlich bin ich in Russland geboren und aufgewachsen. Mit elf Jahren bin ich mit meiner Mutter nach Österreich gezogen und wohne seitdem im 3. Bezirk in Wien. Ich war immer schon politisch interessiert, aber nachdem ich eine sexistische Erfahrung in der Arbeit gemacht hatte, konnte ich nicht weiter zuschauen, wie die Politik absolut nichts gegen die Missstände in unserer Gesellschaft unternimmt und bin selbst aktiv geworden.

Meine Erfahrungen…
Ich war in verschiedenen Polit-Projekten aktiv und habe etwa beim Frauen*volksbegehren mitgearbeitet und die Donnerstagsdemos mitinitiiert. In dieser Zeit habe ich viel gelernt, doch irgendwas hat mir immer gefehlt. Vor zwei Jahren bin ich dann zufällig bei einer Veranstaltung vorbeigekommen und fand in Junge Linke den Ort, den ich gesucht hatte. Eine Organisation, die Menschen verbindet, für Politik begeistert und an einem gemeinsamen Plan für den Aufbau einer starken Linken arbeitet – in den Parlamenten wie auf den Straßen. Seitdem habe ich an vielen Projekten bei Junge Linke mitgewirkt: Von Veranstaltungen in meiner Bezirksgruppe über Wände stemmen beim Umbau von Büros bis hin zur Organisation von Großveranstaltungen.

Ich kandidiere, weil…
…ich selbst bei Junge Linke sehr viel gelernt habe. Ob die Gesellschaft analysieren, Forderungen formulieren oder sie nach außen tragen – wir stellen hohe Ansprüche an unsere Arbeit und bieten gleichzeitig einen Raum, um Sachen auszuprobieren. Wir sind zurzeit der einzige linke Ort für junge Menschen in Österreich, an dem man sich politisch weiterbilden kann. Ich möchte Junge Linke als diesen Lernort stärken, der uns alle dazu ermächtigt, die Gesellschaft zu verändern. 

Das kann ich besonders gut…
Mein Herz schlägt für die Bildungsarbeit und die Öffentlichkeitsarbeit. Im Social Media Team und bei Projekten wie der Morgenpost habe ich viel über politische Kommunikation gelernt. Es reicht nicht aus, eine gute politische Analyse zu haben – nur wenn sie richtig erzählt wird, ist sie für das Gegenüber auch ansprechend. Wir machen das schon richtig gut und ich bin sehr motiviert, unseren Auftritt nach Außen noch weiter zu stärken. Es macht mir Spaß, Ideen und Forderungen in Geschichten zu verpacken. Ich spiele gerne damit herum, neue Wege zu finden, um eine Botschaft zu vermitteln. Als Bundessprecherin möchte ich im kommenden Jahr mit euch gemeinsam viele Geschichten erzählen. Es ist höchste Zeit, dass wir unseren Forderungen Gehör verschaffen!

Slogan
“Kommunismus kommt von Kommunikation”