Veronika Hackl

WEITERES VORSTANDSMITGLIED

Ich darf mich kurz vorstellen…
Hi, ich bin Vroni. Bei Junge Linke bin ich seit unserer Gründung 2018 dabei, politisch aktiv geworden bin ich aber während meiner Schulzeit, zwei Jahre davor, in Niederösterreich.  Politisch aktiv zu sein hat immer schon einen Großteil von meinem Leben ausgemacht – wenn ich aber grad nicht an Projekten bei Junge Linke arbeite, studiere ich an der TU Wien Technische Chemie. Bisschen unüblich ist damit mein Studium keine Ergänzung zur politischen Arbeit sondern ein – ehrlicherweise aber auch anspruchsvoller – Ausgleich. 

Ich bin politisch aktiv, weil…
mir zwei sachen sehr klar sind: Erstens, wenn wir in Österreich was bewegen wollen, müssen wir viele sein. Zweitens, wenn wir ernsthaft was verändern wollen, müssen wir an vielen Orten aktiv sein. Daran arbeiten wir seit bald vier Jahren in Junge Linke.

Ich kandidiere, weil…
ich seit meinem letzten Umzug im Dezember in die Landstraße jetzt auch endlich ganz in Wien angekommen bin. Ich freue mich schon, mich hier auch in der politischen Arbeit noch zu verwurzeln. Ich bin ehrlich manchmal ziemlich erstaunt, was wir in bald vier Jahren Jugendorganisations-Arbeit geschafft haben, und umso gespannter, was wir noch gemeinsam alles erreichen. 

Das kann ich besonders gut…
Bei meiner politischen Arbeit in Niederösterreich bin ich auf viele Hürden gestoßen: Schlechte öffentliche Verbindung, super konservatives Umfeld und örtlich sehr verstreute politische Gleichgesinnte. Um hier also als linke Jugendorganisation Erfolg zu haben muss man echt anzahn. An diesen Hürden hab ich sehr stark gelernt, was es alles braucht, um erfolgreiche Strukturen aufzubauen. Viele Projekte in Niederösterreich haben, nachdem Wien ja doch zumindest von den Öffis ein Zentrum darstellt, aber auch nicht an Wien vorbeigeführt: Über 1,5 Jahre haben wir gemeinsame Sport-Veranstaltungen organisiert und eine Saison lang auch die ersten Junge Linke-Spieleabende im Rotpunkt. Politische Arbeit heißt für mich mehr als nur Lesekreise und Textdiskussionen. Es heißt vor allem auch anpacken, ob bis drei in der Früh noch Boden wischen in einem selbst-renovierten Lokal, oder mit dem Auto Zeug von A nach B bringen, damit Projekte erfolgreich umgesetzt werden können. Letztes Jahr bin ich auch im Bundesvorstand von Junge Linke gewesen und hab einen super guten Einblick in die Arbeit in allen Bundesländern und Arbeits-Bereichen von uns bekommen. Neben der Organisation von Großprojekten, wie dem Bundeskongress, hab ich vor allem auch das Volksstimmefest gemeinsam mit Serafin organisiert. Ich glaub kein Projekt hat mich so stark an den Verband gebunden, und ich freu mich das Fest auch dieses Jahr noch schöner und größer zu gestalten!

So soll sich Junge Linke Wien in den nächsten Jahren weiterentwickeln…
Wien hat enorm viel Potential, junge Leute zu politisieren. Ich möchte, dass wir noch besser darin werden Leute, die sich nicht sofort in eine Textdiskussion setzen und mitdiskutieren würden, zu erreichen. Ich glaube, dass besonders durch einen Ausbau von unserem Kultur-, Sport- und Freizeitangebot wir vielen einen Ort bieten können, politische Ohnmacht zu spüren, gemeinsam wütend zu sein und aber auch Perspektiven, für eine bessere Welt zu schaffen. Wenn wir uns zum Ziel setzen, unsere Generation zu politisieren, müssen wir hier ansetzen!

Auf dieses Projekt freu ich mich im nächsten Jahr am meisten…
Neben der Vorbereitung vom Junge Linke Stand am Volksstimmefest, Wiens schönstem Fest, freue ich mich besonders auch auf die Arbeit in und mit den Bezirksgruppen. Gemeinsam Feste feiern, Veranstaltungen planen und sich auch mal größeren Projekten widmen.