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Tobias Schweiger

Bundessprecher

Kurzbiografie:

Die ersten 22 Jahre meines Lebens habe ich in Graz gelebt. Ich habe Philosophie und Politikwissenschaft in Deutschland studiert und lebe nun in Wien, wo ich Sozioökonomie und Internationale Entwicklung studiere. Ich war Gründungsmitglied der Jungen Grünen, dort Bundessprecher und zuletzt daran beteiligt den Übergang der Jungen Grünen in die Jungen Linken mitzugestalten. Momentan bin ich im Bildungsarbeitsteam von Junge Linke aktiv und darf daran mitplanen, welche Themen wir bei der Tagespolitischen Debatte diskutieren. Ich bringe mich bei Positionierungen in der Öffentlichkeit ein und ich durfte Junge Linke und KPÖ PLUS bei Podien und Workshops vertreten.

Motivation:

Als ich vor zwei Jahren nach Österreich zurückgekommen bin, habe ich nur hoffen können, dass der Wunsch nach einer neuen linken Partei auch andere umtreibt. Wie viele Menschen sich in den letzten Monaten gemeldet haben um aktiv zu werden, sich einzubringen, Zeit und Geld zu investieren um an diesem Ziel mitzuarbeiten, motiviert mich jeden Tag. Es ist eindeutig, dass Junge Linke ein enormes Potential hat.

Deshalb möchte ich auch das, was wir gemeinsam begonnen haben, noch intensiver fortsetzen. Ich will daran mitarbeiten, dass wir auch die nächste Phase als Organisation erfolgreich meistern. Ich möchte, dass Junge Linke kohärenter in der Positionsentwicklung wird und wir in der Kampagnenarbeit besser Fuß fassen. Deshalb werde ich am kommenden Bundeskongress als Sprecher der Jungen Linken kandidieren.

Ich habe im Wahlkampf für KPÖ PLUS Salzburg gesehen, wie dringend die verschiedensten Menschen eine politische Partei wollen, die sie ernst nimmt und ihre Interessen vertritt. Und ich habe erlebt, wie bereitwillig sich die Menschen begeistern lassen, wenn sie Vertrauen entwickeln und realistische Versprechen bekommen. Der Aufruf von Clara Zetkin, “Lassen wir die Suchenden nicht zu Irrenden werden” gilt heute mehr denn je. Wir haben die Möglichkeit dazu, ihm zu folgen.

Die schönen Erfahrungen des vergangenen Jahres möchte ich mitnehmen und in die Verbandsarbeit einfließen lassen.

Ich habe in den letzten Jahren in verschiedenen Kontexten Erfolge und Scheitern von Linken mitgemacht. Wir werden uns kräftig anstrengen müssen, über unsere eigenen Schatten springen und Vorstellungen über Bord werfen, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen. Aber die Aufgabe ist nicht unlösbar. Es ist möglich, einen großen Teil der Menschen dafür zu begeistern, den Kapitalismus hinter sich zu lassen. Das zu schaffen, ist mein Wunsch an Junge Linke und die politische Partei, die noch kommen wird.

Ich freue mich auf den Bundeskongress um mit vielen anderen Jungen Linken darüber zu diskutieren, wohin wir uns weiterentwickeln wollen und welche Wege wir dafür gehen werden.

Ich freue mich jeden Tag aufs Neue, zusammen mit so vielen großartigen Menschen politisch aktiv sein zu können, und möchte das als Bundessprecher auch das nächste Jahr weiter tun.