TOBIAS KOHLBERGER

weiteres Vorstandsmitglied

Kurzbiografie:

Aufgewachsen in Attnang-Puchheim bin ich 2011 das erste Mal bei einer Amnesty-Gruppe politisch aktiv geworden. Von Juni 2018 bis Jänner 2019 war ich Finanzreferent der Jungen Linken, seither bin ich weiteres Vorstandsmitglied der Jungen Linken. Ich studiere Betriebswirtschaft in Wien und war längere Zeit nebenbei im internationalen Controlling tätig.

Motivation:

Auch, wenn sich in kurzer Zeit kaum etwas daran ändern wird, dass wir uns – nicht nur in Österreich – einer Übermacht der Rechten gegenübersehen, können wir es doch schaffen, als Linke konkrete Erfolge zu erzielen. Allein seit dem Bundesausschuss der Jungen Linken vor drei Monaten haben wir es geschafft, vier Bezirksgruppen zu gründen und einen Gemeinderat in Salzburg zu erobern. Das sind Erfolge, auf die wir noch vor wenigen Monaten bei der Gründung der Jungen Linken nicht zu hoffen gewagt hätten, auch wenn schon damals klar war – wir müssen unsere Latte hoch stecken, wenn wir eine Aussicht darauf haben wollen, unsere Ziele zu erreichen und bis 2022 eine linke Partei aufzubauen.

So motivierend kurzfristige Erfolge auch sind und so hoch wir diese halten sollten, dürfen wir uns nicht darüber hinwegtäuschen, wie die politischen Machtverhältnisse abgesteckt sind. Und die zeigen uns ganz klar: wir müssen besser werden. Nur wenn wir uns bundesweit zusammentun und lokal organisieren, nur wenn wir dort wie da eigene Erfahrungen sammeln und voneinander lernen und nur wenn wir es schaffen große politische Perspektiven zu vermitteln und auch die kleinen Anliegen ernst nehmen, können wir eine starke Linke aufbauen.

Dafür haben wir noch viel zu tun und einen weiten Weg vor uns: Sei es, im Bezirk viele Leute zu organisieren und lokale politische Projekte zu entwickeln, sei es, bundesweit Positionen zu formulieren und die Geschichte auf und ab zu erzählen, warum es uns politisch braucht. Dabei helfen, das ist unbestreitbar, auch die oft unerwarteten Erfolge, die mir immer wieder bewusst machen, wofür es sich zu kämpfen lohnt. Und genau dafür möchte ich mich auch im kommenden Jahr bei den Jungen Linken einbringen.