Teresa Petrik

weiteres Vorstandsmitglied

Kurzbiografie:

Geboren 1997 in Wien, aufgewachsen in Eisenstadt und dort mit fünfzehn politisch aktiv geworden. Seit 2015 lebe ich in Wien, habe meinen Bachelor in Politikwissenschaft und Soziologie gemacht und war politisch vor allem im Bereich der Bildungsarbeit und bei der Planung von (Groß-)Veranstaltungen aktiv. Aktuell studiere ich Soziologie im Master und arbeite Teilzeit als Studienassistentin und in einem Forschungsprojekt. Aktiv bin ich bei den Jungen Linken am Alsergrund. Außerdem bin ich in der Redaktion des linken Blogs mosaik. In meiner Freizeit mache ich gerne Musik.

Motivation:

Hätte mir jemand bei unserer Gründung als Junge Linke gesagt, wo wir heute – eineinhalb Jahre später – stehen werden, hätte ich es wahrscheinlich nicht geglaubt. Wie viele Leute wir in so vielen Bezirken organisieren, die Regelmäßigkeit und Professionalität, mit der wir aktuelle und spannende Veranstaltungen organisieren und das Niveau der Debatten in unserem Verband sind beeindruckend.
Gerade in einer Zeit, in der uns das politische Geschehen täglich vor Augen führt, dass eine starke Linke in Österreich schmerzlich fehlt, bin ich tief davon überzeugt, dass wir als Junge Linke bei deren Aufbau eine zentrale Rolle spielen können und werden.

Trotzdem gibt es noch viele Bereiche, in denen wir noch mehr Lernen und uns weiterentwickeln müssen: Als Mitglied im Landesvorstand will ich gerne daran mitarbeiten, alle Mitglieder noch besser in Diskussionen und Arbeitsabläufe einzubinden, zum Beispiel durch die Weiterentwicklung unserer Formate. Besonders im Bereich der Bildungsarbeit möchte ich mich gerne einbringen und das Ziel verfolgen, diese auf ein stärkeres theoretisches Fundament zu stellen. Dabei ist es mir wichtig, Theorie nicht als abstrakten Selbstzweck zu sehen, sondern als Werkzeug, die Welt um uns herum besser zu begreifen und schließlich verändern zu können.

Für mich sind die Jungen Linken der Ort, der es mir ermöglicht, meine tägliche Frustration über die Gesellschaft, in der wir leben, gemeinsam mit anderen zu reflektieren und aktiv daran zu arbeiten, dass eine andere Welt denkbar und möglich wird. Das gibt Hoffnung und motiviert mich dazu, mich noch aktiver in unsere Organisation einzubringen. Deshalb kandidiere ich für den Landesvorstand.