TERESA GRIESEBNER

weiteres Vorstandsmitglied

Kurzbiografie:

Mein Name ist Teresa. Ich bin 23, studiere Soziologie an der Johannes Kepler Uni in Linz und arbeite dort seit kurzem auch am Institut für Frauen- und Geschlechterforschung. Politisch engagiere ich mich seit 2013. Zuerst bei den Jungen Grünen (in der Steiermark und später in Oberösterreich) und seit unserer Gründung im Juni 2018 bei den Jungen Linken. Hier habe ich gemeinsam mit anderen die Landesorganisation in Oberösterreich gestartet und bin aktuell im Landesvorstand als Finanzreferentin und in der Bezirksgruppe Linz-Urfahr aktiv.

Motivation:

Was mich antrieb, politisch aktiv zu werden, war Mitgefühl und Nicht-verstehen-können.
Nicht verstehen zu können, warum es Menschen so dreckig gehen muss, wenn doch eh alles da wär. Nicht verstehen zu können, warum Menschen auf der Straße leben, wenn tausende Wohnungen leer stehen. Nicht verstehen zu können, warum Menschen im Meer sterben, obwohl sie leben könnten. Und Rettungsbooten verboten wird, sie vor dem Ertrinken zu retten. Nicht verstehen zu können, warum das eine Menschenleben unglaublich viel wert ist und das andere nicht genug.

Was mir heute Hoffnung gibt, ist zu wissen, dass eine andere Welt möglich ist.
Ich habe die Welt damals nicht verstanden, weil es nichts zu verstehen gibt. Wenig ist logisch und noch weniger ist menschlich in einer Welt, in der nicht Bedürfnisse zählen, sondern nur Profit. Aber das Gute daran ist, dass es nicht so sein muss. Wir können diese verkorkste, unglaubliche Welt ändern.

Was meine Zuversicht weiter treibt, sind die Jungen Linken.
Allein können wir in dieser Welt wenig verändern. Dafür braucht’s Freund*innen, Genossinnen und Gefährten, die eine bessere Welt wollen. Die mit Leidenschaft um Positionen streiten, sich ehrlich für Menschen und ihre Lebensrealität interessieren, nicht die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben, aber für die Sache brennen und das mit anderen Menschen teilen wollen. Und das habe ich gesehen. Zum Beispiel beim Gemeinderatswahlkampf in Salzburg.

Das hat mich begeistert. Und ist ein Grund, warum ich mich im nächsten Jahr gerne als weiteres Bundesvorstandsmitglied einbringen und unter anderem unsere Öffentlichkeitsarbeit mitgestalten möchte. Ich freu mich!