TABEA FREILER

SPRECHERIN

Ich darf mich kurz vorstellen…
Mein Name ist Tabea. Ich bin 23 Jahre alt, studiere gerade Sozioökonomie im Master und arbeite als Interviewerin für ein Umfrageinstitut. Ich bin in den letzten zwei Jahren auch zwei Mal umgezogen und wohne jetzt, nachdem ich in der Leopoldstadt aktiv geworden bin, in Penzing.

Ich bin politisch aktiv, weil…
Seit meiner Schulzeit war ich frustriert darüber, wie Ungleichheiten in der Gesellschaft wachsen und Menschen in Armut oder auf der Straße leben müssen, obwohl gleichzeitig davon gesprochen wird, was für ein reiches Land Österreich nicht ist. Noch frustrierender war es, zu merken, dass es eigentlich egal ist, welche der Großparteien in der Regierung sitzt, alle dreschen ihre Phrasen und für die meisten Menschen ändert sich eh nichts. Wenn sich dann mal doch etwas ändert, dann zum Schlechteren. Das hat meine Politisierung ausgelöst und vor allem auch das Bedürfnis, mich zu politisch zu engagieren. 

Ich kandidiere, weil…
Junge Linke der Ort für viele junge Menschen ist, an dem man politischen Austausch findet, sich dadurch politisiert, aber auch einfach Sachen ausprobieren kann. Ich kandidiere als Sprecherin, weil ich in meiner Funktion den Verband in seinem Auftreten und der politischen Kommunikation stärken will.

Das kann ich besonders gut…
Ich habe im vergangenen Jahr einiges ausprobiert. Ich habe in meiner Mitarbeit bei der SOKO Miete, dem Bezirkslehrgang und in der Social Media-Arbeit viel lernen können. Seit letztem Sommer kümmere ich mich verstärkt um die Öffentlichkeitsarbeit von Junge Linke Wien und hab in der politischen Kommunikation etwas gefunden, das mir nicht nur liegt, sondern auch viel Spaß bereitet. 

So soll sich Junge Linke Wien in den nächsten Jahren weiterentwickeln…
Jugendliche sagen oft von sich, sie wären nicht an Politik interessiert. Das ist sehr nachvollziehbar. Im Kapitalismus fühlt man sich oft nicht zugehörig, es gilt nur der Profit, der aus der (zukünftigen) Arbeitskraft geschlagen werden kann – kein Wunder, dass junge Arbeiter:innenkinder sich da von der Politik im Stich gelassen fühlen. Ich möchte, dass Junge Linke Wien viele junge Wiener:innen zusammenbringt und sie politisiert. So stärken wir auch die kommunistische Bewegung.

Auf dieses Projekt freu ich mich im nächsten Jahr am meisten…
Im kommenden Jahr freue ich mich darauf, die Öffentlichkeitsarbeit von Junge Linke Wien zu stärken, mehr lokale Themen aufzugreifen, unsere politische Kommunikation zuzuspitzen, unsere Aktionen präsenter zu machen und damit aber auch mehr Jugendliche dazu zu ermutigen, aktiv zu werden. Außerdem freue ich mich darauf, auch im nächsten Durchlauf des Bezirkslehrgangs How To Junge Linke die Bezirksgruppen dabei zu begleiten, coole Projekte auf die Beine zu stellen.