Ralf Schinko

Sprecher

Kurzbiografie:

Alter: 28

Beruf: Angestellter bei „Unabhängiges LandesFreiwilligenzentrum“ & KAPU Linz Laufendes 

Studium: Sozialwirtschaft

Motivation:

Als Junge Linke sind wir in Oberösterreich vor 15 Monaten als neue, unabhängige linke Jugendorganisation angetreten, um einen Unterschied zu anderen linken Jugendorganisationen und zur herrschenden Politik zu machen. Dieser Unterschied sollte in folgendem Anspruch bestehen: Wesentliche Arbeit im Aufbau einer starken Linken zu leisten, vor allem in unserer undogmatischen Bildungsarbeit sowie im Aufbau lokaler Bezirksgruppen. Abgerundet wurde dieser Anspruch vom Vorsatz, „Oberösterreichs Politik aufmischen“ zu wollen.

Wir haben in den vergangen 15 Monaten viel gelernt. Unabhängigkeit von Parteien birgt nicht nur Vorteile, sondern auch neue Herausforderungen, mit denen zu rechnen war und die schließlich doch überraschend schwierig zu meistern sind – wie erfolgreiche öffentliche Wahrnehmung und Wachstum unserer Organisation. Doch nach und nach stellte sich beides ein und vor allem über den Sommer zeigte sich, dass sich akribisches Arbeiten auszahlt.

Für mich steht nach diesen 15 Monaten fest, dass wir nochmal alle unsere Kräfte bündeln müssen – gegen Schwarz-Blau in Oberösterreich, für den weiteren Aufbau und Weiterentwicklung der Jungen Linken Oberösterreich und im weitesten Sinne auch für eine starke Linke in diesem Land, die für jene Menschen nützlich wird, die sich von den etablierten Parteien verraten, ignoriert und abgehängt fühlen. Vor allem die Suche nach einer neuen Erzählung und das Etablieren einer Strategie, wie wir in dieser ungerechten Gesellschaft einen Unterschied machen können, möchte ich vorantreiben.

Darum möchte ich noch ein weiteres Jahr als Landessprecher versuchen, dieses Projekt, unser gemeinsames Projekt bekannter und attraktiver zu machen und vor allem Erfahrung und Wissen an AktivistInnen weitergeben, die eben gerade erst zu uns gestoßen sind, alles im Sinne von Anti- Diskriminierung jeglicher Art und Solidarität 🙂