MELANIE DE JONG

FINANZREFERENTIN

Kurzbiografie:

Ich bin 1994 in den Vereinigten Staaten geboren und mit 14 nach Linz gezogen. Aus diesem etwas weltfremden Blick habe ich Österreich sehr analytisch betrachtet und bin in diesem Sinne ein Studium der Kultur und Sozialanthropologie in Wien nachgegangen. 2014 habe ich begonnen, politische Workshops und Seminare zu besuchen und politisch aktiv zu werden. Die letzten 15 Monate hatte ich die Ehre, als politische Geschäftsführung der Jungen Linken Oberösterreich zu agieren und auch im Bezirksvorstand der Jungen Linken Urfahr tätig zu sein. Ich arbeite bei verschiedenen Projekten und Festivals in der Linzer Kunst- und Kulturszene mit, und die Freizeit die sich daneben ausgeht verbringe ich gerne mit Radfahren, auf der Suche nach Second-Hand Schätzen und am Ende des Tages mit meinen zwei lieben Katzen. 

Motivation:

„Die Welt ist halt ungerecht, so ist es einfach.“ – als Kind war die Antwort auf meine Fragen, warum manche Kinder im Winter ohne Jacke  unterwegs waren, weshalb manche Familien in baufälligen Wohnungen gelebt haben, warum wir immer wieder Essen und Kleidung zu Menschen in Not gebracht haben immer dieselbe: die Welt ist ungerecht, und wir können nichts daran ändern: höchstens im kleinen Rahmen wohltätig und unterstützend sein.

Mit der Antwort war und bin ich nicht zufrieden. Die Welt wird immer ungerechter: die Schere zwischen Arm und Reich wächst rasant, Arbeitszeiten werden auf 12-Stundentage aufgestockt und Kürzungen im Sozial,- Kultur und Bildungsbereich sind mittlerweile Teil der Tagesordnung. Die Auswirkungen des Kapitalismus werden immer mehr gespürt – junge Menschen fühlen sich deutlich einsamer, unglücklicher und überarbeiteter als die Generationen vor ihnen. Die vielversprechende und neue Zukunft, für die wir so hart arbeiten sollen, wirkt wie eine düstere Apokalypse – ist das die neue Welt, die wir uns wünschen? Wir und viele andere Leute fühlen sich alleine, perspektivenlos und von der derzeitigen Politik in Stich gelassen. Es muss eine starke linke Kraft etabliert werden, die die echten Probleme der Gesellschaft an der Wurzel packt und direkt anspricht, um uns aus unserer Ohnmacht des Status Quos zu erwachen. Die Jungen Linken arbeiten fest an diesem Ziel und versuchen täglich, eine starke Linke in Österreich aufzubauen. 

Finanzplanung ist in dieser Arbeit als unabhängige linke Jugendorganisation besonders wichtig. Die Öffentlichkeit, die wir erreichen, die Projekte, die wir umsetzen und die Erfolge, die wir feiern sind zum Großteil davon abhängig, ob ausreichend Mittel über Fundraising, Fördermitgliedschaften und Spenden aufgestellt werden kann oder nicht. Um die Jungen Linken Oberösterreich im Aufbau einer starken linken Jugendorganisation zu unterstützen, würde ich den Landesvorstand gerne im nächsten Jahr als Finanzreferentin begleiten.