Max Veulliet

Politische Geschäftsführung

Ich darf mich kurz vorstellen…
Ich bin Max, 27 Jahre alt. Ich arbeite seit über einem Jahr in einer kleinen NGO. Ich bin in Tirol aufgewachsen und seit 2016 in Wien. Seitdem lebe ich in der Josefstadt. Meine politische Heimat ist die Bezirksgruppe Ottakring. Wenn ich nicht gerade daran arbeite, eine politische Jugendorganisation mitaufzubauen, bin ich gerne in der Sonne, lese ein Buch oder koche. 

Ich bin politisch aktiv, weil…
…es notwendig ist. Die Menschheit besitzt das Wissen und die Mittel für eine bessere Welt, in der alle Menschen gesund, glücklich, frei und ohne Zwänge leben können. Dass wir noch nicht in dieser Welt leben, ist eine politische Entscheidung. Ich weiß, dass unsere Generation es schaffen kann, den Kapitalismus hinter sich zu lassen. Deshalb sehe ich es als ein Muss an, mich dafür mit voller Energie einzusetzen und möglichst viele junge Menschen davon zu überzeugen, das ebenfalls zu tun. Das gilt umso mehr, als dass der krisenhafte Kapitalismus und die Klimakatastrophe unser Leben deutlich unangenehmer machen werden, wenn wir jetzt nicht Alternativen stark machen.

Ich kandidiere, weil…
Die letzten zwei Jahre waren nicht leicht. Fast sechs Monate Lockdown waren es 2021. Ich bin froh, dass wir mit vereinten Kräften trotzdem unter anderem unsere erste eigenständige Kampagne, die SOKO Miete, gefahren, ein erstes Lernnetz-Zentrum gegründet, beim Wahlkampf in Graz und Linz geholfen und nicht zuletzt auch viele neue Mitstreiter:innen gewonnen haben, die mit uns gemeinsam jetzt jeden Tag nach politische Veränderung streben. Ich glaube, dass ich als Organisationallrounder dieses Jahr noch einen wichtigen Beitrag dazu leisten kann, dass wir als Verband die Corona-Pandemie hinter uns lassen. Dabei möchte ich unter anderem unsere Straßenpräsenz und unsere Politisierunsarbeit stärken.

Das kann ich besonders gut…
Ich bin schon immer eher ein politischer Mensch der Praxis und nicht der Theorie gewesen. Ich kann Dinge anpacken, den Überblick bewahren, Teams leiten und Mitmenschen motivieren, dabei zu sein. Mit mehr als zehn Jahren politischer Erfahrung bin ich außerdem gut darin, Entscheidungen zu treffen, wenn sie notwendig sind, und im Organisieren von Projekten aller Art. 

So soll sich Junge Linke Wien in den nächsten Jahren weiterentwickeln…
In den vergangenen drei Jahren und vier Monaten seit der Gründung unserer ersten Bezirksgruppen haben wir viel erreicht. Um die 200 junge Menschen sind mittlerweile bei Junge Linke Wien organisiert und zusammen stellen wir großartige Projekte auf die Beine.

Jetzt heißt es, dass wir als kommunistische Jugendorganisation unser Profil schärfen und weiter wachsen. Damit wird Junge Linke Wien die größte und stärkste politische Jugendorganisation der Stadt und ein Ort, an dem hunderte unserer Generationsgenoss:innen mit den verschiedensten persönlichen Hintergründen und Herkünften erkennen, dass es sich lohnt, sich zu organisieren und zu kämpfen.


Auf dieses Projekt freu ich mich im nächsten Jahr am meisten…
Es ist das letzte Mal, dass ich für den Landesvorstand kandidiere. Ich möchte 2022 das mir seit 2018 geschenkte Wissen und die gewonnenen Erfahrungen weitergeben und helfen, den Verband noch stärker für die kommenden Jahre zu machen. Auf diese Aufgabe freue ich mich.