Bewerbung als weiteres Vorstandsmitglied

Marina Andreu y Casadesus

Ich darf mich kurz vorstellen…
Ich bin Marina, bin 25 Jahre alt und komme aus Kufstein in Tirol. Seit Herbst 2019 studiere ich Politikwissenschaft an der Uni Innsbruck und hab mich damals auch das erste Mal bei Junge Linke gemeldet, um dort aktiv zu werden. Ich bin ein sehr geselliger Mensch, liebe es von Freunden und Familie umgeben zu sein und brauche auch gar nicht mehr, um glücklich zu sein. 

Ich bin politisch aktiv, weil…
wir in einer Gesellschaft leben, in der Solidarität mehr und mehr zum Fremdwort wird. Während Reiche immer reicher werden, treten viel zu viele Menschen weiter nach unten, anstatt sich mit denen anzulegen, die die politische Verantwortung für den Zustand unserer Gesellschaft tragen. Wenn uns die politisch Verantwortlichen nicht helfen, müssen wir uns selbst organisieren und gemeinsam gute Verhältnisse für alle schaffen. 

Meine Erfahrungen…
Seit Herbst 2019 bin ich nun bei Junge Linke aktiv. Die kurz darauf, im Februar 2020, folgende Pandemie, hat die Bedingungen politisch aktiv zu sein zunächst stark erschwert. Dennoch konnten wir trotz nun schon zwei Jahren Pandemie viel Aufbauarbeit unserer Bezirksgruppe in Innsbruck betreiben und in Tirol wieder einen Platz schaffen für junge linke Menschen, die sich für Politik interessieren und sich gemeinsam organisieren wollen.
Bei meiner Arbeit im Aktionstage-Team habe ich außerdem vieles lernen dürfen, was die Organisierung von Bezirksgruppen bundesweit betrifft und habe auch ideologisch viel neues gelernt.  

Ich kandidiere, weil…
ich denke, dass gerade jetzt spannende Zeiten auf uns zukommen werden, sei es für die österreichische Politik oder für uns als Verband selbst. Ich möchte weiter Neues lernen und auch für mich herausfinden, welche Tätigkeiten mich besonders bereichern und was ich gut kann. Im Bundesvorstand mehr Verantwortung zu übernehmen, bietet mir dahingehend viele Möglichkeiten. 

Das kann ich besonders gut…
Während ich selbst nicht der kreativste Kopf bin, bin ich umso besser darin, Aufgaben auszuführen, die mir aufgetragen werden. Ich habe eine große Arbeitsmoral und es ist mir wichtig, Aufgaben auch wirklich gut zu machen, anstatt sie einfach irgendwie zu erledigen. 

So soll sich Junge Linke in den nächsten Jahren weiterentwickeln…
Ich wünsche mir, dass Junge Linke immer größer und diverser wird. Wir haben während der schwierigen letzten Jahre schon bewiesen, dass wir uns auch von einer Pandemie nicht daran hindern lassen, weiter zu wachsen und immer mehr junge Menschen zu organisieren. Welches Potential können wir da wohl noch ausschöpfen, wenn die Pandemie hoffentlich bald vorbei ist und wir wieder ohne erschwerte Bedingungen politisch aktiv sein können?

Auf dieses Projekt freu ich mich im nächsten Jahr am meisten…
Ich freue mich besonders auf all die einzelnen Aktionswochen und Kampagnen, die wir gemeinsam organisieren wollen, weil wir hier immer wieder auch ganz neue Mitglieder von Junge Linke einbinden und kennenlernen können und weil wir auch bei der Auseinandersetzung mit den einzelnen Themenbereichen so viel für unser politisches Denken und Handeln lernen können. Außerdem bin ich schon super gespannt auf die ganzen neuen Folgen des Junge Linke Podcasts “Kein Katzenjammer”.