Helena Reimitz

Weiteres Vorstandsmitglied

Kurzbiografie:

Ich bin vor 23 Jahren in Wien geboren und studiere derzeit Soziale Arbeit an der FH Campus Wien. Zuletzt habe ich in Hamburg St. Georg in einer Anlaufstelle für drogenkonsumierende Sexarbeiterinnen* gearbeitet und bin nun wieder zurück in der Hauptstadt und sehr motiviert, mich intensiver bei Junge Linke einzubringen. Wenn ich zur Abwechslung mal zur Ruhe komme, verbringe ich meine Zeit gerne künstlerisch und/oder mit guten Freund*innen.

Motivation:

Als ich 2015 maturierte hatte ich keinen Plan, was ich eigentlich wollte. Ich ging ohne wirklich nachzudenken auf die Uni, weil man das halt so macht. Politik war ein Thema mit dem ich mich nicht gut auskannte, obwohl mein Bruder mich immer öfter in politische Gespräche verwickelte. Ich brach das Studium bald ab und begann daraufhin ein Freiwilliges Soziales Jahr im Patient*innen-Café des psychiatrischen Krankenhauses auf der Baumgartner Höhe. Dort sprach ich mit den Klient*innen viel über Politik, Gesellschaft, systematischen Ausschluss und die Missstände, mit denen sie zu kämpfen hatten. Meine diesbezüglichen Ansichten versuchte ich außerdem in Gesprächen mit meinen Freund*innen zu schärfen.

Diese Zeit führte mich schlussendlich zu meinem aktuellen Studium, während meine Unzufriedenheit über politische Gegebenheiten immer mehr und mehr wuchs. Ich bin vor gut einem Jahr durch meinen Bruder auf Junge Linke aufmerksam geworden und habe mich kurz danach entschlossen Mitglied zu werden. Seitdem habe ich viel gelernt, ein besseres Verständnis und fundierte Argumente für meine Unzufriedenheit gewonnen und kann meine Meinungen und Positionen besser vertreten. Ich habe noch nicht viel Erfahrung mit politischer Arbeit, doch ich sehe großes Potential in Junge Linke und bin überaus gewillt mich weiterzubilden und in Rollen hineinzuwachsen, die für mich die Richtigen sind. Dafür braucht es allerdings auch einen Ort an dem man sich wohlfühlt und der gut zum Wachsen ist. Junge Linke ist für mich zu diesem Ort geworden. Jetzt liegt es an euch, ob ihr mir den Platz im Landesvorstand zum Wachsen überlassen wollt.