Bewerbung als Bundessprecherin

Alisa Vengerova

Ich darf mich kurz vorstellen…
Mein Name ist Alisa und ich bin 24 Jahre alt. Ich bin in Russland geboren und aufgewachsen, wohne jetzt seit 12 Jahren in Wien und studiere hier Informatik. In meiner Freizeit tu ich am liebsten lesen, Berge bezwingen und Tiefkühlpizza essen. Im letzten Jahr war ich bereits Bundessprecherin von Junge Linke.

Ich bin politisch aktiv, weil…
Lange Zeit konnte ich nicht richtig einordnen, wie die Welt so ungerecht sein kann. Während die Reichen immer mehr Vermögen anhäufen, werden die Arbeitsbedingungen und Löhne von normalen Menschen immer schlechter. Vor ein paar Jahren habe ich es dann nicht mehr ausgehalten, nur zuzuschauen und bin aktiv geworden. Politisch aktiv sein hat mir gezeigt, dass die Welt nicht so ungerecht bleiben muss, sondern eine bessere Welt möglich ist. Wenn wir viele sind und uns zusammentun, können wir richtig viel auf die Beine stellen und mit konkreten Projekten einen Unterschied im Leben von Menschen machen. Ich finde es wahnsinnig ermächtigend, gemeinsam mit hunderten jungen Menschen Schritt für Schritt am Aufbau einer besseren Welt zu arbeiten.

Meine Erfahrungen…
Ob im Social Media Team, bei den Aktionstagen oder in der Morgenpost – als Bundessprecherin habe ich im letzten Jahr vor allem daran gearbeitet, unseren Außenauftritt stärker zu machen. Dabei habe ich einiges ausprobieren können und viel Neues über politische Kommunikation gelernt. Seit über drei Jahren bis ich außerdem im Bezirksvorstand – zunächst in Wien Neubau und aktuell in Wien Landstraße.

Ich kandidiere, weil…
ich davon überzeugt bin, dass wir jetzt schon Geschichte schreiben. Als Bundessprecherin möchte ich auch im nächsten Jahr meine Zeit und Motivation einbringen, Junge Linke noch größer und wirksamer zu machen. 

Das kann ich besonders gut…
Bei Junge Linke trifft man mich sowohl vor als auch hinter der Kamera. Im letzten Jahr habe ich meine Leidenschaft für Fotos und Videos entdeckt und gehe mittlerweile kaum mehr ohne Kamera aus dem Haus.

So soll sich Junge Linke in den nächsten Jahren weiterentwickeln…
In den letzten Monaten haben alle Mitglieder und Bezirksgruppen in einem breiten Prozess darüber diskutiert, was unsere Strategie für die nächsten Jahre sein soll. Ich finde es wahnsinnig beeindruckend, was wir uns gemeinsam erarbeitet haben. Genau das ist die Richtung, in die wir uns in den nächsten Jahren entwickeln sollten. 

Wir arbeiten daran, unserer Generation die Mittel in die Hand zu geben, zu erkennen, dass wir das kapitalistische Wirtschaftssystem überwinden können, eine bessere Welt möglich ist und vor allem, dass es sich lohnt, gemeinsam dafür zu kämpfen. Wenn wir das erreichen wollen, dann müssen wir nochmal breiter und offener werden, wir müssen ein vielfältiges Angebot auf die Beine stellen und neue Wege finden, wie Menschen Junge Linke kennenlernen und bei uns mitmachen können.

Auf dieses Projekt freu ich mich im nächsten Jahr am meisten…
2022 wird ein gutes Jahr für die Außenwirkung von Junge Linke. Ich freue mich auf den neuen TikTokAccount, die Junge Linke App und große Kampagnen zum Heimwegtelefon und zu Arbeitsbedingungen in der Gastro. Ich möchte außerdem daran mitarbeiten, die Arbeit von Bezirksgruppen im neuen Jahr zu stärken: durch lokale Projekte, Kampagnen und durch einen Lehrgang für Bezirksvorstände und alle, die es noch werden wollen. Packen wir es an!