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Filmtipp der Woche:

Aktuelle Ausgabe:

Die Reisen des jungen Che – Ein Kontinent im Umbruch

Noch ist die Zukunft des späteren Guerilla-Kämpfers und Revolutionsführers „Che“ Guevara nicht zu erahnen. Er ist Ernesto Guevara de la Serna, 24-jähriger Medizin-Student aus gut behütetem bürgerlichem Haus in Buenos Aires. Zwar kommt Ernesto schon während seines Studiumsmit marxistischer Literatur und Politik in Kontakt, doch erst das Reisen und das hautnahe Erleben der Verelendung und Ausbeutung der indigenen Bevölkerung in Lateinamerika prägen das Empfinden und Denken des jungen Ernestos nachhaltig. Gemeinsam mit dem lockeren und sechs Jahre älteren Biochemiker Alberto Granado macht sich Ernesto 1953 auf eine monatelange Reise durch Südamerika. Der Film “Die Reise des jungen Che” begleitet sie dabei

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Infos:

Was ist das politische an “Haus des Geldes”, “Joker” und “Ru Paul’s Drag Race”? Allesamt sind Produkte der Kulturindustrie und durch politische Analyse dieser Kulturprodukte können wir viel über den Stand des Bewusstseins unserer Gesellschaft erfahren. Beim Filmtipp der Woche gibt es deshalb jede Woche ein politische Filmrezension von aktuellen Filmen und Serien mit einer tiefgehender Analyse der gesellschaftlichen Verhältnisse, die sie hervorbringen.

Letzte Filmtipps:

Sorry, we missed you – Keiner zuhause

Selten geht ein Film so nahe wie Ken Loachs neuster Streich “Sorry, we missed you” der einen nach etwas mehr als eineinhalb Stunden desillusioniert und ratlos zurücklässt. Der britische sozialistische Regisseur zeigt das harte Leben der neuen Arbeiter*innenklasse in England: Null-Stunden-Verträge, ein ausgehöhltes Sozial- und Gesundheitssystem und die “Fuck you”-Attitüde der Firmen, die ihre eigene Verantwortung auf ihre Arbeiter*innen abstreifen

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Der Staat gegen Fritz Bauer – Ein Held gegen das Vergessen

Der 2015 erschienene deutsche Spielfilm “Der Staat gegen Fritz Bauer” begleitet den namensgebenden Staatsanwalt Fritz Bauer bei seiner Jagd auf Adolf Eichmann Ende der 50er Jahre. Im Nachkriegsdeutschland der 50er hat es sich der unverbesserliche Sozialist Fritz Bauer als hessischer Generalstaatsanwalt zum Auftrag gemacht, untergetauchte oder geflohene ehemalige ranghohe Nationalsozialisten ausfindig zu machen und vor Gericht zu stellen. Als Bauer über einen jüdischen Flüchtling in Argentinien erfährt, dass sich Adolf Eichmann, einer der zentralen Architekten des Holocaust, unter falschem Namen in Buenos Aires befindet, wittert er seine Chance einen der größten Verbrecher des 20. Jahrhunderts aufzuspüren und vor Gericht zu stellen

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Murer – Anatomie eines Prozesses

1963 – Franz Murer steht in Graz vor Gericht. Murer, unter seinen vermeintlichen Opfern auch bekannt als „der Schlächter von Wilna“, war von 1941 bis 1943 Leiter des Ghettos in Vilnius, der heutigen Hauptstadt Litauens, und ihm wird zur Last gelegt, dort unzählige Verbrechen an der jüdischen Bevölkerung begangen zu haben. Zu seinem Prozess reisen dutzende Holocaust-Überlebende an, um gegen ihn auszusagen und ihn seiner gerechten Strafe zuzuführen. Trotz andauernder Schikane und Verunsicherung gegenüber den jüdischen Zeugen, ist die Beweislast erdrückend

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