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Filmtipp der Woche:

Aktuelle Ausgabe:

Moonlight

Little, Chiron, Black – das sind die drei Spitznamen, die die Hauptfigur Chiron im Laufe des Films ‘Moonlight’ annimmt und die stellvertretend für seine, sich während des Films verändernde Persönlichkeit, stehen. Chiron – ein in Miami aufwachsender homosexueller Afroamerikaner – wird geprägt von einem durch Drogensucht, Armut und repressiven Rollenbildern beeinflussten Umfeld. Der Film begleitet den neunjährigen Chiron, der von seinen Mitschülern gehänselt und aufgrund seiner zierlichen Statur “Little” genannt wird, über seine nicht weniger schwierigen Jugendjahre hinweg bis ins Erwachsenenalter, als er – mittlerweile Black genannt – getrieben durch die ihm auferlegten Rollenbilder und beeinflusst durch die zweifelhaften Vorbilder, welche ihn in seinem Milieu prägten, einen zumindest oberflächlich völlig anderen Menschen darstellt, als im bisherigen Film gezeigt. Der Film gliedert sich in drei Kapitel, die jeweils die einzelnen Abschnitte seines Lebens, als Little, Chiron und Black, erzählen.

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Infos:

Was ist das politische an “Haus des Geldes”, “Joker” und “Ru Paul’s Drag Race”? Allesamt sind Produkte der Kulturindustrie und durch politische Analyse dieser Kulturprodukte können wir viel über den Stand des Bewusstseins unserer Gesellschaft erfahren. Beim Filmtipp der Woche gibt es deshalb jede Woche ein politische Filmrezension von aktuellen Filmen und Serien mit einer tiefgehender Analyse der gesellschaftlichen Verhältnisse, die sie hervorbringen.

Letzte Filmtipps:

Trial of the Chicago 7

Der 2020 auf Netflix erschienene, Spielfilm “The Trial of the Chicago 7” erzählt die Geschichte des wohl bekanntesten und umstrittensten US-Amerikanischen Gerichtsprozesses der Vietnam-Ära und seine Hintergründe. Nach lautstarken und mitunter gewaltsam endenden Protesten gegen den Vietnamkrieg im Zuge der Democratic National Convention 1968, werden ihre Rädelsführer verhaftet und angeklagt, einen gewaltsamen Aufstand geplant zu haben. Zunächst noch acht, später sieben, junge Aktivisten müssen sich so in einem mitunter politisch motivierten Prozess gegen die US-Justiz behaupten, die sie unter allen Umständen hinter Schloss und Riegel bringen will.

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Pride – Ein Lehrstück der Solidarität

London, 1984: Mark Ashton (Ben Schnetzer), schwuler Jungkommunist aus der Hauptstadt, hat ein für alle Mal genug: Als er die Nachrichten von Bergarbeiter-Streiks gegen die angekündigten Minen-Schließungen in Großbritannien hört, beschließt er, selbst aktiv zu werden und die Arbeiter bei ihrem Kampf gegen die Thatcher-Regierung zu unterstützen. Rasch versammelt er einige Getreue, die mit ihm Geld für die Gewerkschaftskämpfe im Rahmen der London Pride – einer sonst doch eher unpolitischen Parade – sammeln.

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Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

2021 startete die Serie “Wir Kinder vom Bahnhof Zoo”. Grundlage dafür war ein Buch der Spiegel-Journalisten Kai Hermann und Horst Rieck und die dazugehörige Filmbiographie “Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo” aus dem Jahr 1981. Dieser Film skizziert die reale Geschichte von Christiane F., die mit 14 Jahren drogenabhängig wird.

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