Ottakring: Filmabend „Jud Süß 2.0“

Mittwoch 19:00, 09. Februar,
Drechslergasse 42, 1140 Wien, Österreich,

Am 27. Jänner war der Tag der Befreiung von Auschwitz. Diesen Tag nehmen wir zum Anlass, um den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken und uns generell mit dem Thema Faschismus auseinanderzusetzen.

Mit dem Aufkommen der Anti-Corona-Bewegung häufen sich antisemitische Verschwörungstheorien. Besonders im Internet und den sozialen Medien finden sich immer mehr juden- und jüdinnenfeindliche Inhalte.
Für uns als Linke ist es wesentlich, diesen oft verschlüsselten Antisemitismus zu erkennen, zu benennen und ihm konsequent entgegenzustehen.

Deshalb wollen wir uns gemeinsam den Film „Jud Süß 2.0, Vom NS- zum Online-Antisemitismus“ ansehen. Der Dokumentarfilm beschäftigt sich mit den Wurzeln der gegenwärtigen, antisemitischen Verschwörungsmythen. Welchen Einfluss hat die NS-Propaganda auf die Inhalte heutiger, rechter Plattformen? Wo findet sich Kontinuität, in der Erzählweise antisemitischer Kinofilme wie „Jud Süß“ und aktuellen YouTube-Videos und Memes? Was für juden- und jüdinnenfeindliche Bilder existieren in unserem Alltag, ohne dass wir sie als solche erkennen?

Was? Filmabend mit Diskussion
Wann? Mittwoch, 09. Februar, 19-21 Uhr
Wo? Drechslergasse 42, 1. Stock, 1140 Wien (S Breitensee, U3 Hütteldorfer Straße)

Bei Fragen kannst du uns gern einfach schreiben, auch an wien@jungelinke.at
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Corona-Sicherheit: Bei unseren Treffen herrscht Maskenpflicht. Bei korrekter Anwendung ist mit FFP2-Masken die Ansteckungsgefahr mit Corona bei einem zweistündigen Treffen sehr gering. Außerdem ist Impfung Teilnahmebedingung. Im besten Fall machst du aus Eigenverantwortung auch einen PCR-Test. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten unter 30 Jahren.