Menschen auf der Flucht: Zwischen Festung Europa und Coronavirus

Samstag 18:00, 20. Juni

Podiumsdiskussion zum Weltflüchtlingstag

Vor Beginn der Corona-Krise in Europa hat sich die Situation für Flüchtende an Europas Grenzen zugespitzt. Es gab Berichte darüber, wie auf Lesbos eine Gruppe von Rechtsextremen Hilfesuchende gewaltsam am Anlegen mit dem Schlauchboot hinderte. Flüchtende Familien mussten vor EU-Stacheldrahtzaun in eisiger Kälte auf dem Boden schlafen und an der kroatischen Grenze wurde auf Menschen geschossen.

Diese Szenen haben offen gezeigt, dass sich die EU in einer Menschenrechts- und Humanitätskrise befindet. Als die Corona-Krise kam, verstummte die Berichterstattung von einem Tag auf den Anderen. Was ist seither an Europas Außengrenzen passiert? Wie geht es den Flüchtenden, wo können sie Zuflucht finden? Warum wird überhaupt versucht Migration zu kontrollieren und Menschen verwehrt, in andere Länder zu reisen? Und wie ist die Lage in Oberösterreich und Linz?
Diese und andere Fragen diskutieren wir gemeinsam mit Elisa Roth von SOS-Menschenrechte Österreich und Aktivist*innen von SOS Balkanroute anlässlich des Weltflüchtlingstags.

WAS? Podiumsdiskussion zum Weltflüchtlingstag
WANN? Samstag, 20.6., 18:00 – 19:30
WO? Neues Rathaus der Stadt Linz, 1. Stock, 4040 Linz

Gerne kannst du auch deine Freund*innen und Bekannte mitnehmen. Wir freuen uns auf dich 🙂

Bei Fragen kannst du dich jederzeit bei uns unter oberoesterreich@jungelinke.at melden oder direkt bei Ralf unter 0650/4550405.