Kampf um die Zeit – Warum wir so viel arbeiten müssen

Donnerstag 19:00, 19. März

In ganz Österreich wird seit Ende Februar im Sozialbereich für die Einführung der 35-Stunden-Woche gestreikt. Damit ist das erste mal seit langem eine Arbeitszeitverkürzung wieder in greifbarer Nähe: Denn während in den 30 Jahren nach dem zweiten Weltkrieg die wöchentliche Arbeitszeit von 48 auf 40 Stunden gesenkt wurde, ist sie in den letzten 35 Jahren kein einziges Mal verkürzt worden. Gründe dafür gäbe es aber genug: Vollzeitjob, Haushalt und sonstigen Verpflichtungen fressen oft alle Zeit und Energie auf, immer mehr Menschen sind ständig überarbeitet und gleichzeitig müssen sich vor allem Frauen oft mit schlecht bezahlten Teilzeitjobs zufriedengeben.

Warum aber müssen wir noch immer so viel arbeiten? Woran liegt es, dass die Gewerkschaften nach dem zweiten Weltkrieg so viele Verbesserungen durchsetzen konnten, aber heute oft machtlos scheinen? Und wäre heute eine Arbeitszeitverkürzung wirtschaftlich überhaupt stemmbar?

Bei der Tagespolitischen Debatte diskutieren wir jedes mal ein aktuelles Thema in ganz Österreich. Du suchst nach Erklärungen für laufende Ereignisse, willst mit anderen gemeinsam über Politik diskutieren oder einfach wissen, was da eigentlich in der Zeitung stand? Dann komm zur Tagespolitischen Debatte! 🙂

Bei Fragen kannst du dich gerne bei uns melden!

WAS: Tagespolitische Debatte: Kampf um die Zeit – Warum wir so viel arbeiten müssen
WANN: 19.03.2020, 19:00
WO: Junge Linke, Raffaelgasse 1a, 1200 Wien

Diese Veranstaltung richtet sich an Menschen unter 35 Jahren.