Junge Linke fordern Holocaust-Mahnmal vor Burschenschaft Germania

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Am 27. Jänner 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Die Jungen Linken Wr. Neustadt nehmen den Gedenktag daran zum Anlass und fordern ein Holocaust-Mahnmal in der Beethovengasse. Der Standort ist nicht willkürlich gewählt: in der Beethovengasse befindet sich nämlich die deutschnationale Burschenschaft Germania, die Anfang vergangenen Jahres unrühmlich bekannt wurde. Der sogenannte Liederbuch-Skandal rund um FPÖ-Abgeordneten Udo Landbauer schlug Wellen, weil die Burschenschaft Texte wie ,Gebt Gas, ihr alten Germanen, wir schaffen die siebte Million’ abgedruckt hatte.

Tag der Befreiung von Auschwitz: Junge Linke putzen Steine der Erinnerung

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Am 27. Jänner jährt sich die Befreiung von Auschwitz zum 74. Mal. Das nahmen die Jungen Linken Neubau zum Anlass um zahlreiche Steine der Erinnerung im Bezirk zu reinigen und sich mit der Geschichte der Neubauer Opfer der Shoa auseinanderzusetzen.
“Um die Gegenwart zu verstehen und zu verbessern, müssen wir uns auch mit unserer Vergangenheit auseinandersetzen. Die Steine der Erinnerung sind ein wichtiges Projekt, die einen wertvollen Beitrag leisten um dieses dunkle Kapitel der Geschichte aufzuarbeiten”, so Serafin Fellinger, Sprecher der Jungen Linken Neubau. Am Neubau wurden in den letzten Jahren fast 60 verschiedene Steine der Erinnerung verlegt. Die Gedenktafeln in Größe von Pflastersteinen sollen an Opfer des Nationalsozialismus erinnern und werden vor der letzten Wohnadresse oder Wirkungsstätte des Opfers verlegt.