fbpx

Tag gegen Gewalt an Frauen:
Jeder Frau ein sicheres Zuhause!

Die eigenen vier Wände werden zum Gefängnis
Österreich hat die höchste Frauenmordrate in ganz Europa. Jede fünfte Frau erlebt Gewalt durch ihren Ehemann oder Ex-Partner. Der gefährlichste Ort für Frauen ist das eigene Zuhause. 90% Prozent aller Gewalttaten an Frauen werden in der Familie und im nahen Umfeld begangen. Die eigenen vier Wände werden dabei zum Gefängnis. Denn viele Frauen können sich allein kein sicheres Dach über dem Kopf leisten. Sie sind von ihrem Partner abhängig. 

Gewalt oder Straße
Die Gründung einer Familie ist für Frauen häufig ein Schritt in die finanzielle Abhängigkeit vom Mann. Frauen bekommen im Schnitt ein Drittel weniger Lohn als Männer und später nur halb so viel Pension. Damit lassen sich die immer weiter steigenden Kosten für Miete, Heizkosten oder Nachhilfe für die Kinder kaum decken. Das macht es für Betroffene noch schwerer, sich aus einer gewalttätigen Beziehung zu befreien. Hohe Kautionen für eine neue Wohnung, Maklergebühren und langes Suchen legen Frauen noch mehr Steine in den Weg. Einen gewalttätigen Mann zu verlassen bedeutet für viele Frauen nicht nur Erleichterung, sondern Armut, Belastung und Wohnungsnot. 

Jeder Frau ein sicheres Zuhause
Wir wollen selbstbestimmt und frei von Gewalt leben. Jede Frau verdient ein Zuhause in dem sie sich wohlfühlt und ohne Angst leben kann. Damit Frauen der Weg in eine gewaltfreie Zukunft gelingt, braucht es kostenlose Übergangswohnungen in jedem Bezirk. Ein Kautionsfonds unterstützt Frauen dabei, die erste große Hürde zum selbstbestimmten Leben in der eigenen Wohnung zu nehmen. Mit einer Mietobergrenze und mehr öffentlichen Wohnbau schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass jede Frau ein sicheres Zuhause hat. Die Politik muss es nur wollen.

Wir setzen uns ein für:  

  • Übergangswohnungen in jedem Bezirk
    Jeder Frau einen sicheren Ort!
  • Kautionsfonds in jeder Gemeinde 
    Für den Start in ein selbstbestimmtes Leben!
  • Mieten runter – maximal 5€ pro m²
    Für ein leistbares Zuhause!

Instagram Live: Was tun gegen Gewalt an Frauen?
Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin vom Verein Autonome Frauenhäuser spricht mit uns via Instagram Live über Gewalt an Frauen, woher sie kommt und was wir dagegen tun können. Sei dabei und diskutier mit!

Was: Gespräch mit Maria Rösslhumer
Wann: Dienstag, 24.11.2020, 18:00
Wo: Live auf Instagram bei Junge Linke

Aktion: Nachbarinnen und Nachbarn – Wir helfen uns!
Der gefährlichste Ort für Frauen ist das eigene Zuhause. Denn dort finden die meisten Gewalttaten statt. Als Nachbarinnen und Nachbarn können wir uns gegenseitig helfen. Aber wie und was tun? Dazu haben wir ein Infoblatt zusammengestellt, dass jede und jeder im eigenen Stiegenhaus am schwarzen Brett aufhängen kann.  Helfen wir uns gegenseitig und stoppen wir Gewalt an Frauen!

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp