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52 – Suez Blockade

Der Kein Katzenjammer Podcast begleitet uns mit dieser Folge schon genau ein Jahr. Ein großes Danke an der Stelle an alle, die sich unsere Sendungen anhören, auf Social Media mitdiskutieren oder uns mit Inputs und Ideen versorgen!

Kein Ereignis erscheint mittlerweile so unwahrscheinlich, als dass es nicht doch passieren könnte. Letzte Woche ist das Frachtschiff Ever Given im Suez Kanal mit über 13.000 Containern an Bord stecken geblieben. Die Bilder davon sind um die Welt gegangen, allen voran natürlich die von einem kleinen Bagger, der versucht den Ozeangiganten freizuschaufeln.

Für viele war die Situation aber bitterer Ernst: Der Suezkanal ist einer der wichtigsten Wasserwege der Welt, hunderte Schiffe stauten sich vor der Einfahrt des Kanals, den sie nicht passieren konnten. In den Zeitungen wurden Warnungen laut, dass in Europa einzelne Waren knapp werden könnten und dass die Suez-Blockade noch monatelange Auswirkungen auf den Welthandel haben könnte. So drängen sich natürlich einige Fragen auf: Was macht den Suez-Kanal eigentlich so wichtig für die Weltwirtschaft? Was steht bei so einer Blockade tatsächlich am Spiel – vor allem, wenn das noch länger gegangen wäre? Wer sind die Leidtragenden? Und können wir den Kapitalismus dafür verantwortlich machen, dass ein verkeiltes Schiff dem Welthandel so zusetzen kann, oder machen wir es uns da nicht ein bisschen zu leicht?

Darüber spricht Flora mit Miriam Frauenlob, sie ist im Bildungsarbeitsteam der Jungen Linken, bringt die Junge Linke Morgenpost heraus, und studiert Internationale Entwicklung an der Uni Wien

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