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46 – Impfpatente

Seit dem Ausbruch der Coronapandemie schien die Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Virus das rettende Licht am Ende des Tunnels zu sein. Staaten, Pharmaunternehmen und Forschungseinrichtungen warfen ihr gesamtes Gewicht hinter dieses Projekt und es war ein unfassbarer Triumph der Wissenschaft, als in der zweiten Jahreshälfte gleich mehrere Hersteller Durchbrüche bei der Corona Impfung vermelden konnten.

Anders als wir uns das aber erhofft hatten, ist die Pandemie mit der Entwicklung des Impfstoffes nicht einfach vorbei. Recht schnell ist klar geworden, dass mit den aktuellen Produktionsmengen, Lieferverträgen und der bestehenden medizinischen Infrastruktur die meisten Menschen auf der Welt dieses Jahr überhaupt keine Impfung bekommen werden. Für viele Menschen in ärmeren Ländern wird das Warten wohl noch Jahre weitergehen, wenn sich nichts grundlegend ändert. Auf allen Ebenen ist deswegen in den letzten Wochen die Forderung laut geworden, den Patentschutz für Coronaimpfungen aufzuheben und alles daran zu setzen, die globale Produktion so schnell wie möglich auszuweiten. In der heutigen Folge von “Kein Katzenjammer” werden wir darüber sprechen, wer sich warum für oder gegen diese Forderung stellt, welche Rolle Patente heute wirtschaftlich einnehmen und wie innovativ eigentlich der Kapitalismus ist.

Darüber spricht Flora mit Valentin Winkler, er studiert Wirtschaftsmathematik und Geschichte, arbeitet beim Podcastteam und der wöchentlichen Morgenpost von Junge Linke mit, und er ist in der Bezirksgruppe Donaustadt aktiv

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