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44 – Zero Covid

Nach knapp einem Jahr Pandemie ist offensichtlich, dass die europäische Coronastrategie gescheitert ist: Staaten schlittern von einem Lockdown in den nächsten, trotzdem sind Spitäler an der Kapazitätsgrenze und allein in Österreich sind schon über 7 000 Menschen an Corona gestorben. Die europäischen Regierungen haben versagt, nur scheint bisher die einzige öffentlich diskutierte Möglichkeit ein planloses Ende der Lockdowns mit zigtausenden Toten zu sein.

 

Die Kampagne Zero Covid möchte das ändern. Statt dem aktuellen Dauerlockdown auf dem Rücken der breiten Masse möchte sie einen wirksamen, solidarischen Shutdown. Seit seiner Veröffentlichung hat der Aufruf medial einige Wellen geschlagen, aber auch in der Linken Kritik einstecken müssen: Manche haben Angst vor autoritären Maßnahmen, andere meinen, dass man der breiten Masse nach drei höchst unsozialen Lockdowns keinen solidarischen Shutdown glaubhaft verkaufen kann. Auf jeden Fall hat die Kampagne aber wichtige strategische Diskussionen in der Linken losgetreten, die bisher noch viel zu wenig stattgefunden haben.

 

Darüber spricht Flora mit Alisa Vengerova, der Bundessprecherin der Jungen Linken

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