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03 - Frauen in der Krise

Frauen sind in der Corona-Krise zu Heldinnen stilisiert worden. Auf Pressekonferenzen und in Sonntags- und Parlamentsreden sind Politikerinnen und Politiker von allen Parteien nicht müde geworden, zu betonen, wie wichtig Frauen sind: Von der Kassiererin im Supermarkt, zu Pflegerinnen und Ärztinnen im Krankenhaus oder 24-Stunden-Pflegekräften. Plötzlich wird sichtbar, in wie vielen wichtigen und systemrelevanten Bereichen Frauen arbeiten. Es gab und gibt viel Lob, Applaus, in Interviews, Fernsehdebatten, Zeitungsbeiträgen und abends auf den Balkonen. Die Kronen Zeitung hat in einem Artikel sogar getitelt: “In der Krise sind die Frauen die Stütze der Nation”

Wir fragen heute: Wie hat sich die mediale Debatte über Frauen entwickelt? Was steht eigentlich dahinter? Und stimmt es überhaupt, dass Frauen “gerade jetzt” die Gesellschaft am Laufen halten? Welche frauenpolitischen Maßnahmen setzt die Regierung eigentlich in einer Zeit, in der sich fast alle einig zu sein scheinen über die harte Arbeit, die Frauen verrichten? Und was sagt uns die ganze Debatte über den Stand feministischer Kämpfe in Österreich? Was hat die immer noch präsente Benachteiligung von Frauen damit zu tun, wie unser Wirtschaftssystem funktioniert?

Das alles diskutiert Teresa Griesebner von Bundesvorstand der Jungen Linken mit Flora Petrik bei der 3. Sendung von kein Katzenjammer – der Junge Linke Podcast!

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